Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn
Vortrag und Podiumsdiskussion
Herzliche Einladung zu unserer jährlich stattfindenden Gesprächsreihe Moraltheologie aktuell, die in Kooperation mit der Katholischen Hochschulgemeinde stattfindet!
Donnerstag, 12. November 2026
18:00 Uhr im HS 47.01
Universitätszentrum Theologie
Heinrichstraße 78, 8010 Graz
Der Titel der heurigen Veranstaltung lautet “Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn”
Es erwarten Sie Vorträge und eine Podiumsdiskussion mit:
Volker Gerhardt
Philosoph, Seniorprofessor für Philosophie an der
Humboldt-Universität zu Berlin
Anselm Grün OSB (Online-Impulsreferat)
Theologe, Benediktinerpater der Abtei Münsterschwarzbach
Michael Lehofer
Psychologe, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie,
ehem. Ärztlicher Direktor des LKH II Graz, Süd
In einer Zeit rascher gesellschaftlicher Veränderungen und
wachsender Unsicherheit rücken Fragen nach Sinn vermehrt
in den Mittelpunkt des persönlichen und öffentlichen Interesses.
Aus welchen Quellen können Menschen Sinn schöpfen, und wie
lassen sich diese wissenschaftlich erfassen und beschreiben?
Was ist überhaupt die Grundlage unserer Sinnfragen – wonach
suchen wir, wenn wir nach Sinn fragen? Welche Formen
von Sinnkrisen und Strategien zu deren Bewältigung sind von
Relevanz, und welche Bedeutung kommt dabei religiösen
Deutungsangeboten in pluralen Kontexten zu?
Vorträge und Podiumsdiskussion widmen sich diesen Themen
sowie der Frage, welche Ressourcen Menschen in belastenden
Situationen Orientierung geben können.
Wir bitten um Anmeldung unter: cornelia.flori(at)uni-graz.at
Vom Wert des Glaubens
Die Rolle des Christentums in pluraler Gesellschaft
Am Donnerstag, 13. November 2025 fand unsere Podiumsdiskussion zum Thema “Vom Wert des Glaubens. Die Rolle des Christentums in pluraler Gesellschaft” im Rahmen der Gesprächsreihe Moraltheologie aktuell in Kooperation mit der Katholischen Hochschulgemeinde Graz statt!
In einer zunehmend säkularen Gesellschaft steht auch das Christentum vor der Herausforderung, seine Rolle im öffentlichen Raum neu zu definieren. Welche Werte kann das Christentum heute noch vermitteln, um das Gemeinwohl zu fördern? Wie lassen sich jene erschließen? Und welchen Beitrag kann christlicher Glaube zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur persönlichen Lebensorientierung leisten? Eine Podiumsdiskussion widmet sich der Frage, wie christlicher Glaube Solidarität und Gerechtigkeit fördern kann, ohne politisch instrumentalisiert zu werden.
Am Podium:
Ulrich H. J. Körtner | Universitätsprofessor i. R. für Systematische Theologie und Religionswissenschaft,
Evangelisch-Theologische Fakultät, Universität Wien
Regina Polak | Universitätsprofessorin für Praktische Theologie und Interreligiösen Dialog,
Werteforscherin, Universität Wien
Detlef Pollack | Universitätsprofessor i.R. für Religionssoziologie, Religions- und Kultursoziologe,
Universtität Münster
Hier gelangen Sie zum Nachbericht in der Kathpress vom 14. November 2025
Das war die Auftaktveranstaltung zur neuen Gesprächsreihe MORALTHEOLOGIE AKTUELL
RÜCKBLICK - Großes Interesse an Podiumsdiskussion zum assistierten Suizid
Mehr als einhundert Interessierte haben am Donnerstag, den 21. November 2024 an dieser Veranstaltung teilgenommen. Unter dem Titel „Die Freiheit zu sterben. Der assistierte Suizid zwischen Ethik, Recht und Praxis“ widmeten sich hochkarätige Experten in Vorträgen und einer Podiumsdiskussion einem der zentralen ethischen und gesellschaftspolitischen Themen unserer Zeit.
Die Diskussion mit Alois Birklbauer, Gerold Muhri und Andreas Heller hat gezeigt, dass es bei diesem Thema nicht nur um die individuelle Freiheit von Betroffenen geht, sondern auch um die Gestaltung von Beziehungen. Denn im Zuge der fortschreitenden Privatisierung des Sterbens, so die Experten, wachse auch die Notwendigkeit, den mit Freiheitsgewinnen einhergehenden Freiheitslasten durch neue Formen der Begleitung und neue Sorgestrukturen zu begegnen. Deshalb sei nicht nur die Politik, sondern auch die gesamte Gesellschaft gefordert, ihren Beitrag dazu zu leisten.
Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Katholischen Hochschulgemeinde Graz durchgeführt.