Gerne möchten wir Sie auf die neu erschienene Publikation "Handbuch Ethik und Psychologie" herausgegeben von Bobbert und Sautermeister (Springer Verlag) in der Herr Prof. Lutz einen Beitrag zum Thema “Gewissen aus psychologischer Sicht: Zugänge zum Quellgrund sittlicher Ich-Funktionen” verfasst hat, hinweisen!
Hier eine kurze Zusammenfassung des Beitrags:
Der Begriff des Gewissens gehört nicht allein zum selbstverständlichen Repertoire unserer Alltagsmoral, sondern auch zu den Begriffen der reflexiven Selbstverständigung des Menschen über sich selbst als ethisch-moralisches Wesen. Nicht nur, dass Gewissensfreiheit im modernen Verfassungsstaat als Menschenrecht gilt und damit inzwischen eine feste Verankerung in der normativen Selbstauslegung des Menschen hat – das Gewissen changiert auch in vielfältigen individuellen Entscheidungskontexten zwischen Selbstbestimmung auf der einen und den sich darin artikulierenden moralischen Gehalten auf der anderen Seite, womit es eine enge Verbindung zu Fragen der Identität und Identitätsregulation bekommt.